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WorldEdit

– Befehle und Erklärungen

Selektions-Operationen

//set <Blöcke oder Muster>

Mit diesem Befehl können Blöcke in der ausgewählten Selektion platziert werden. Die Blöcke werden dabei überschrieben.

Dabei können einzelne oder mehrere Block-IDs, Block-Namen oder ganze Muster-Definitionen samt Wahrscheinlichkeits-Werten verwendet werden.

 

Beispiele:

//set stone = Platzieren von Stein (durch Angabe eines Block-Namens)
//set 35:0 = Platzieren von weißer Wolle (durch Angabe einer Block-ID inklusive Sub-ID)
//set 0 = Platzieren von Luft (durch Angabe einer Block-ID)
//set 35:1,35:2 = Platzieren Orange Wolle (35:1) und Magenta Wolle (35:2) in gleicher Wahrscheinlichkeit (50% / 50%)
//set 25%stone,50%ironore,25%coalore = zufälliges Platzieren verschiedener Blöcke bestimmter Wahrscheinlichkeiten

//replace <zu ersetzende Blöcke> <ggf. Ersatz-Blöcke oder Muster>

Der „replace“ – Befehl erlaubt der Ersetzen bestimmter Blöcke innerhalb der ausgewählten Selektion mit bestimmte Ersatz-Blöcke.

Auch hier können einzelne oder mehrere Block-IDs, Block-Namen oder ganze Muster-Definitionen samt Wahrscheinlichkeits-Werten verwendet werden.

 

Beispiele:

//relace 3 2 = Erde (ID: 3) wird mit Grass (ID: 2) ersetzt
//replace wool:4,wool:5 wool:8 = Gelbe Wolle („wool:4“) und Hellgrüne Wolle („wool:5“) wird mit Hellgraue Wolle („wool:8“) ersetzt
//replace 0 = Ersatz von jedem Block mit Luft
//replace wool 25%stone,50%ironore,25%coalore = Wolle wird mit verschiedenen Blöcken bestimmter Wahrscheinlichkeiten ersetzt

//walls <Blöcke oder Muster>

Mit diesem Befehl kann ein rechteckiger Rahmen in der maximalen Höhe, Länge und Breite der Selektion generiert werden.

Auch hier können einzelne oder mehrere Block-IDs, Block-Namen oder ganze Muster-Definitionen samt Wahrscheinlichkeits-Werten verwendet werden.

 

Beispiele:

//walls 155 = Rahmen mit Quartzblöcke (ID: 155) wird generiert
//walls planks:0,planks:1 = Rahmen mit Eichen-Holzbretter (ID: planks:0) und Fichten-Holzbretter (ID: planks:1) wird generiert
//walls 25%stone,50%ironore,25%coalore = Rahmen mit verschiedenen Blöcken bestimmter Wahrscheinlichkeiten wird generiert

//outline <Blöcke oder Muster>

Der „outline“ – Befehl ermöglicht, im Gegensatz zum „walls“, das Umschließen der Selektion. Hier wird also der rechteckige Rahmen generiert und zudem mit einem Boden und einer Decke versehen. Alles anhand der maximalen Höhe, Länge und Breite der Selektion erstellt.

Hier können wieder einzelne oder mehrere Block-IDs, Block-Namen oder ganze Muster-Definitionen samt Wahrscheinlichkeits-Werten verwendet werden.

//overlay <Blöcke oder Muster>

Mit diesem Befehl werden die Blöcke auf der höchst-möglichen Stelle der Selektion platziert. Es wird vermieden, dass die Blöcke in der Luft schweben. Sind die Umgebungs-Blöcke höher gestapelt, als die Selektion ist (wenn also innerhalb der Selektion an der Stelle oben kein Freiraum mehr ist) werden die definierten Blöcke einfach zwei Blöcke über der Selektion dazwischen gepackt. Es sollte also immer alles vertikal so weit expandiert werden, dass die Overlay-Platzierung auch „oben“ stattfinden kann.

Hier können wieder einzelne oder mehrere Block-IDs, Block-Namen oder ganze Muster-Definitionen samt Wahrscheinlichkeits-Werten verwendet werden.

 

Beispiele:

//overlay 2 = bedeckt alles mit Grass (ID: 2)

//stack <Anzahl der Kopien> <ggf. Richtung>

Hiermit kann die Selektion in jeweiliger Richtung und in gewünschter Anzahl hin kopiert werden. Die Kopien beginnen dabei jeweils direkt neben der Vorlage bzw. neben der zuletzt angelegten Kopie. (Es bildet sich also immer eine Strecke, in der sich die Selektion nebeneinander befindet.)

 

 

Richtung:

 

Wie zum Beispiel beim „expand“ – Befehl, hat man einerseits die Möglichkeit die Richtung der Kopien anzugeben:

  • Norden: „north“ oder „n“
  • Osten: „east“ oder „e“
  • Süden: „south“ oder „s“
  • Westen: „west“ oder „w“
  • Hoch: „up“ oder „u“
  • Runter: „down“ oder „d“

 

Andererseits kann man die Richtungs-Angabe weglassen (oder „me“ schreiben), um die eigene Blickrichtung beim Ausführen des Befehls berücksichtigen zu lassen.

 

Beispiele:

//stack 2 s = Kopiert den Selektions-Inhalt zwei Mal in Richtung Süden
//stack 2 + Blick nach oben = Kopiert den Selektions-Inhalt zwei Mal nach oben

//move <Abstand> <ggf. Richtung> <ggf. Ersatz-Blöcke für die Original-Stelle> <ggf. „-s“>

Mit diesem Befehl kann die Selektion um die jeweilige Anzahl an Blöcken verschoben werden. Der Abstand entspricht dabei die Anzahl der Blöcke, die das Original weitergeschoben wurde.

Am Ende oder dazwischen kann mit dem „-s“ – Parameter bewirkt werden, dass zugleich die Selektion mitverschoben wird.

 

 

Richtung:

 

Die Richtung kann dabei wieder manuell definiert werden:

  • Norden: „north“ oder „n“
  • Osten: „east“ oder „e“
  • Süden: „south“ oder „s“
  • Westen: „west“ oder „w“
  • Hoch: „up“ oder „u“
  • Runter: „down“ oder „d“

 

Andererseits kann man die Richtungs-Angabe weglassen (oder „me“ schreiben), um die eigene Blickrichtung beim Ausführen des Befehls berücksichtigen zu lassen.

 

 

Ersatz-Blöcke für die Original-Stelle:

 

Es besteht die Möglichkeit die Original-Blöcke mit beliebigen Blöcken zu ersetzen. Wird dieser Wert nicht angegeben, setzt WorldEdit stattdessen einfach Luft-Blöcke. Die Ersatz-Blöcke überschreiben dabei (egal, bei welcher Selektionsgröße und bei welchem Abstand) nie die eigentliche, zu verschiebende Konstruktion.

Als Ersatz-Blöck(e) können wieder einzelne oder mehrere Block-IDs, Block-Namen oder ganze Muster-Definitionen samt Wahrscheinlichkeits-Werten verwendet werden.

 

Beispiele:

//move 2 east = Verschiebt den Selektions-Inhalt um zwei Blöcke weiter in Richtung Osten; an der Originalstelle befindet sich nun Luft
//move 4 s -s = Verschiebt den Selektions-Inhalt um vier Blöcke weiter in Richtung Süden; an der Originalstelle befindet sich nun Luft; die Auswahl wurde mit verschoben
//move 2 me stone + Blick nach oben = Verschiebt den Selektions-Inhalt um zwei Blöcke weiter nach oben; an der Originalstelle befindet sich nun Stein

//smooth <Widerholungen des Abrundungs-Vorgangs>

Dieser Befehl wird meist verwendet, um Landschaften natürlicher aussehen zu lassen. Er lässt es zu, die Kanten der Selektions-Inhalte abzurunden, zu glätten und mit der Umgebung zu verschmelzen. Größere Rechtecke können somit leicht zu Hügeln umgeformt werden. Es kann bei Bedarf eine Anzahl für die Wiederholungen des Abrundungs-Vorgangs angegeben werden. Damit wird im Grunde der gleiche Befehl von WorldEdit mehrmals ausgeführt, was den Abrundungs-Effekt verstärkt.

//regen

Der Begriff „regen“ steht in dem Fall für „Regenerieren“ und meint das Zurücksetzen der Region innerhalb der Selektion, basierend auf den Vorgaben des originalen Welten-Generators (inklusive des Welt-Seeds).

//naturalize

Dieser Befehl dient dem Landschaftsbau und ersetzt natürliche Blöcke (Stein, Erde, Gras) in Selbige, wobei der oberste verfügbare Natur-Block zu Gras wird, die drei sich darunter befindlichen zu Erde und alle weiteren zu Stein werden. Andere Blöcke werden nicht ersetzt, wodurch man von vornerein zum Beispiel Erze fest anordnen kann.

//flora

Dieser Befehl dient ebenso dem Landschafts-Bau und lässt automatisch Gras und Blumen auf Gras, sowie Kakteen und tote Büsche auf Sand zufällig generieren. Der Befehl kann dabei mehrfach angewendet werden, um die Fläche dichter bewachsen zu lassen.

Es empfehlt sich nicht nur die Träger-Blöcke (Sand- bzw. Gras-Ebene), sondern auch die erste Luft-Schicht darüber zu selektieren, um die Generierungs-Wahrscheinlichkeit etwas zu erhöhen und gleich eine gewisse höhere Dichte zu bewirken.