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Deutschlands Kreativ-Server für Redstoner
»Unser Ziel ist es eure Kreativität zu fördern, euch die Elektronik etwas näherzubringen und euch bei klugen Lösungen für spannende Redstone-Probleme zu unterstützen.«

Sicherung von Blöcken

 

Zugunsten des Spielvergnügens werden folgende Blöcke / Entities schon beim Platzieren automatisch auf euch „privat“ gesichert:

  • Truhen (chest)
  • Redstone-Truhen (trapped_chest)
  • Fass (barrel)
  • alle Shulkerkisten (shulker_box , …)
  • Rahmen samt Inhalt (item_frame)

 

Zudem können folgende Blöcke manuell gesichert werden:

  • Trichter (hopper)
  • Werfer (dispenser)
  • Spender (dropper)
  • Leuchtfeuer (beacon)
  • Lesepult (lectern)
  • Aquisator (conduit)
  • Rüstungsständer (armor_stand)

 

Die automatische Sicherung kann auch deaktiviert werden (siehe /cnolock). Manuell sind keine weiteren Blöcke oder Entities zu sichern. Mit weiteren Befehlen kann die hier entstandene Block-Sicherung ganz einfach wieder entfernt oder die Zugriffsrechte verändert werden.

 

Es gibt folgende Sicherungs-Typen, die sich in ihren Eigenschaften unterscheiden und in diesem Artikel erklärt werden:

  • privat: /cprivate (Standard)
  • öffentlich: /cpublic
  • Passwort: /cpassword
  • Spende: /cdonation
  • Anzeige: /cdisplay

/cinfo

⮞ auch möglich: /lwc -info oder /lwc -i

 

Mit diesem Befehl können Informationen über einen gesicherten Block abgerufen werden. So sieht man hiermit, wem der gesicherte Block gehört und ob der Block öffentlich oder privat gesichert ist.

ACHTUNG: Nur wenn man für den Block entsprechende Zugriffsrechte hat, erhält man neben den Grund-Informationen auch noch wichtige Zusatz-Informationen zum speziellen Block. So werden in dem Fall die „Zugriffsliste“, die „Block-Informationen“ sowie die „Flag-Liste“ mit angezeigt.

Nach dem Befehl wird der Block mit Links- oder Rechtsklick ausgewählt.

 

Screenshot 11

/cremove

⮞ auch möglich: /lwc -remove protection, /lwc -r protection oder /unlock

 

Hiermit kann die bestehende Sicherung für einen Block entfernt werden. Der Sicherungs-Typ ist hier egal. Dadurch, dass mit dem Platzieren des Blockes eine automatische Sicherung angelegt wird, ist dieser Befehl wichtig, um von der üblichen „privaten Sicherung“ abzuweichen.

Nach dem Befehl wird der Block mit Links- oder Rechtsklick ausgewählt.

/cprivate <ggf. Rechte-Vergabe>

⮞ auch möglich: /lwc -create private, /lwc -c private oder /lock

 

Mit diesem Befehl wird ein Block als Besitzer eingenommen und als „privat“ eingestuft. Damit kann niemand auf den Block zugreifen, der nicht explizit durch die „Rechte-Vergabe“ Erlaubnis erhalten hat.

Nur der Block-Besitzer darf den Block abbauen. Andere Spieler können den Block natürlich nicht mehr zusätzlich sichern.

Nach dem Befehl wird der Block mit Links- oder Rechtsklick ausgewählt.

 

Mit der optionalen Rechte-Vergabe kann der Zugriff für bestimmte Spieler oder Gruppen definiert werden:

  • <Spieler-Name> = Der genannte Spieler bekommt Zugriffs-Rechte auf den Block.
  • g:<Gruppen-Name> = Die genannte Gruppe bekomme Zugriffs-Rechte auf den Block. (Technisch „höhere“ Ränge erben dabei die Zugriffsrechte der technisch „niedrigeren“ Ränge. Für weitere Infos zu den aktuellen internen Rang-Prioritäten kann ein Teammitglied gefragt werden.)
  • region:<Region> oder r:<Region> = Es bekommt jeder Spieler Zugriffs-Rechte auf den Block, der Besitzer oder Mitbenutzer der entsprechenden Region unseres Grundstücks-system ist. Es spielt dabei keine Rolle, ob der zu sichernde Block innerhalb dieser Region steht oder nicht. Die Bezeichnung einer Grundstücks-Region kann mit dem Befehl /region info abgerufen werden.

 

Bearbeitungs-Rechte:

Die Rechte-Vergabe kann auch können auch in Kombination mit dem Vorzeichen „@“ genutzt werden, um dem Spieler zusätzlich die Berechtigung zu geben, die Rechte-Vergabe selber mit /cmodify zu ändern. Der entsprechende Spieler kann dabei den Block-Besitzer nicht entfernen. Er darf jedoch ebenso mit der @-Funktion arbeiten und wiederum weiteren Spielern Rechte erteilen. Die Vergabe der Bearbeitungs-Rechte ist also mit Bedacht zu vergeben.

Negative Rechte-Vergabe:

Bestehende Zugriffs-Definitionen können mit dem Vorzeichen „-“ wieder entfernt werden. Dabei ist es egal, ob der Eintrag mit oder ohne „@“ definiert wurde. (Der Spieler / die Gruppe / die Regions-Mitglieder können hiermit nicht „geblacklistet“ werden, sondern müssen bereits in die Rechte-Vergabe des gesicherten Blockes eingetragen wurden sein.)

Mehrfach-Angaben:

Es können auch mehrere Spieler, Gruppen und Regionen auf einmal definiert werden. Diese werden einfach mit einem Leerzeichen hintereinander definiert.

Beispiele:

  • /cprivate Hidendra = Der Block wird privat gesichert. Der Spieler „Hidendra“ bekommt Zugriffs-Rechte auf den Block.
  • /cprivate g:vip-mitglied = Der Block wird privat gesichert. Alle VIPs bekommen Zugriffs-Rechte auf den Block.
  • /cprivate Hidendra @Kuhu = Der Block wird privat gesichert. Der Spieler „Hidendra“ und „Kuhu“ bekommen Zugriffs-Rechte auf den Block. Kuhu darf zudem die Rechte-Vergabe per Befehl ändern.
  • /cprivate -Janiis Kathaka -Ralph = Den Spielern „Janiis“ und „Ralph“ werden die Zugriffs-Rechte entzogen. Die Spielerin „Kathaka“ bekommt dafür Zugriffs-Rechte auf den Block.

/cpublic

⮞ auch möglich: /lwc -create public oder /lwc -c public

 

Mit diesem Befehl wird ein Block als Besitzer eingenommen, aber als „öffentlich“ eingestuft. Damit kann jeder auf den Block zugreifen.

Auch hier gilt: nur der Block-Besitzer darf den Block abbauen. Andere Spieler können den Block natürlich auch hier nicht mehr zusätzlich sichern.

Nach dem Befehl wird der Block mit Links- oder Rechtsklick ausgewählt.

/cpassword <Passwort>

⮞ auch möglich: /lwc -create password oder /lwc -c password

 

Mit diesem Befehl wird ein Block als Besitzer eingenommen, dessen Zugriff nur noch mittels Passworts erfolgt (Zugriffs-Typ: „Passwort“). Das Passwort muss mit jedem Betreten des Servers neu angegeben werden, bevor der Spieler Zugriff auf den Block hat. Dies gilt auch für den Besitzer des Blocks. Der dafür verwendete /cunlock Befehl wird noch weiter unten erklärt.

Auch hier gilt: nur der Block-Besitzer darf den Block abbauen. Andere Spieler können den Block natürlich auch hier nicht mehr zusätzlich sichern.

Nach dem Befehl wird der Block mit Links- oder Rechtsklick ausgewählt.

/cdonation <ggf. Rechte-Vergabe>

⮞ auch möglich: /lwc -create donation oder /lwc -c donation

 

Mit diesem Befehl wird ein Block als Besitzer eingenommen und so gesichert, dass andere darin Items legen können, aber keine Items wieder herausnehmen dürfen (Zugriffs-Typ: „Spende“), wenn sie nicht explizit durch die „Rechte-Vergabe“ Erlaubnis erhalten haben. Somit können Spieler Items spenden, ohne sich selber zu bedienen.

Auch hier gilt: nur der Block-Besitzer darf den Block abbauen. Andere Spieler können den Block natürlich auch hier nicht mehr zusätzlich sichern.

Die Rechte-Vergabe erfolgt dabei genauso wie zum Beispiel bei /cprivate.

Nach dem Befehl wird der Block mit Links- oder Rechtsklick ausgewählt.

/cdisplay <ggf. Rechte-Vergabe>

⮞ auch möglich: /lwc -create display oder /lwc -c display

 

Mit diesem Befehl wird ein Block als Besitzer eingenommen und so gesichert, dass andere die darin enthaltenen Items sehen können, aber nichts reinlegen oder herausnehmen dürfen (Zugriffs-Typ: „Anzeige“), wenn sie nicht explizit durch die „Rechte-Vergabe“ Erlaubnis erhalten haben.

Auch hier gilt: nur der Block-Besitzer darf den Block abbauen. Andere Spieler können den Block natürlich auch hier nicht mehr zusätzlich sichern.

Die Rechte-Vergabe erfolgt dabei genauso wie zum Beispiel bei /cprivate.

Nach dem Befehl wird der Block mit Links- oder Rechtsklick ausgewählt.

/cmodify <Rechte-Vergabe Änderungen>

⮞ auch möglich: /lwc -modify oder /lwc -m

 

Mit diesem Befehl kann eine bestehende Sicherung vom Typ „Privat“, „Spende“ oder „Anzeige“ für einen Block abgeändert werden. Es müssen hier nicht alle Rechte-Vergaben neu definiert werden, sondern lediglich die Änderungen.

Die Rechte-Vergabe erfolgt dabei genauso wie zum Beispiel bei /cprivate.

Nach dem Befehl wird wieder der Block mit Links- oder Rechtsklick ausgewählt.

/cunlock <Passwort>

⮞ auch möglich: /lwc -unlock oder /lwc -u

 

Wurde ein Block durch mit dem Sicherungs-Typen „Passwort“ ausgestattet, kann mit diesem Befehl die Entsperrung durch Angabe des richtigen Passworts erfolgen. Die Entsperrung muss mit jedem Betreten des Servers wiederholt werden. Dies gilt auch für den Besitzer des Blockes.

Hier muss schon vor dem Befehl der Block per Links- oder Rechtsklick ausgewählt werden.

/cpersist

⮞ auch möglich: /lwc mode persist

 

Dieser Modus dient als kleine Eingabehilfe für dich persönlich. Nach der Aktivierung muss der Befehl der Block-Sicherung nur einmal eingegeben werden und gilt dann für alle nachfolgend angeklickten (Links- oder Rechtsklick) Blöcke. Der Modus muss mit jedem Betreten des Servers neu aktiviert werden.

Der Modus kann auch wieder mit dem gleichen Befehl deaktiviert werden.

Standard-Wert: aus

/cnolock

⮞ auch möglich: /lwc mode nolock

 

Dieser Modus dient als kleine Hilfe für dich persönlich: nach der Aktivierung wird das automatische Sichern von platzierten Blöcken deaktiviert. Folglich ist dann auch jede private Sicherung manuell per Befehl anzulegen. Der Modus muss mit jedem Betreten des Servers neu aktiviert werden.

Der Modus kann auch wieder mit dem gleichen Befehl deaktiviert werden.

Standard-Wert: aus

/cnospam

⮞ auch möglich: /lwc mode nospam

 

Nach der Aktivierung dieses Modus wirst du nicht mehr benachrichtigt, wenn du einen Block platzierst, der automatisch auf dich gesichert wird. Der Modus muss mit jedem Betreten des Servers neu aktiviert werden.

Der Modus kann auch wieder mit dem gleichen Befehl deaktiviert werden.

Standard-Wert: aus

/lwc -remove modes

⮞ auch möglich: /lwc -r modes

 

Mit diesem Befehl können alle zuvor eingestellten persönlichen Modi der Block-Sicherung entfernt werden.

/lwc flag <Flag-Name> <Wert>

 

Auch die Block-Sicherung ist mit ein paar Sicherungs-Einstellungen (Flags) ausgestattet, die aktiviert und deaktiviert werden können. Der Status aller Flags kann mit dem Befehl /cinfo abgerufen werden.

⮞ Flag: allowexplosions <„true“ oder „false“ für AN oder AUS>

auch möglich: /callowexplosions

Hiermit lässt sich einstellen, ob explosive Objekte dem geschützen Block Schaden zufügen kann oder nicht. Dies betrifft unter anderem das TNT (tnt), die TNT-Lore (tnt_minecart) und Creeper (creeper).

Zu beachten ist hier, dass die Explosionsquelle generell keinen Block-Schaden verrichtet, wenn sie mindestens einem geschützten Block benachbart ist, der diese Flag nicht aktiviert hat. Ein TNT-Block zwischen einer Truhe mit einer aktivierten und einer deaktivierten „allowexplosions“ – Flag wird also in dem Fall beide nicht zerstören.

Die Einstellung hat kein Einfluss auf den Schaden an Spieler oder Mobs

Standard-Wert: aus = Block-Schaden ist immer an

⮞ Flag: hopper <„true“ oder „false“ für AN oder AUS>

auch möglich: /chopper

Wird diese Flag aktiviert, können Items von darüber liegenden Trichtern in den jeweiligen gesicherten Block transportiert werden. Gleichzeitig können die sich im gesicherten Block befindlichen Items auch in einen darunter liegenden Trichter transportiert werden.

Diese Flag fasst die nachfolgende „hopperin“ und „hopperout“ – Flag zusammen. Zum Aktivieren reicht es die Flag „hopper“ oder „hopperin“ bzw. „hopperout“ zu aktivieren. Zum Deaktivieren muss die Flag „hopper“ und „hopperin“ bzw. „hopperout“ deaktiviert werden.

Standard-Wert: aus = kein Item-Transport erlaubt

⮞ Flag: hopperin <„true“ oder „false“ für AN oder AUS>

auch möglich: /chopperin

Wird diese Flag aktiviert können Items von darüber liegenden Trichtern in den jeweiligen gesicherten Block transportiert werden.

In der Praxis wird auch die „hopper“ – Flag überprüft: Zum Aktivieren reicht es die Flag „hopper“ oder „hopperin“ bzw. „hopperout“ zu aktivieren. Zum Deaktivieren muss die Flag „hopper“ und „hopperin“ bzw. „hopperout“ deaktiviert werden.

Standard-Wert: aus = kein Item-Transport in den gesicherten Block erlaubt

⮞ Flag: hopperout <„true“ oder „false“ für AN oder AUS>

auch möglich: /chopperout

Wird diese Flag aktiviert können die sich im gesicherten Block befindlichen Items in einen darunter liegenden Trichter transportiert werden.

In der Praxis wird auch die „hopper“ – Flag überprüft: Zum Aktivieren reicht es die Flag „hopper“ oder „hopperin“ bzw. „hopperout“ zu aktivieren. Zum Deaktivieren muss die Flag „hopper“ und „hopperin“ bzw. „hopperout“ deaktiviert werden.

Standard-Wert: aus = kein Item-Transport aus dem gesicherten Block erlaubt

⮞ Flag: redstone

auch möglich: /credstone

Diese Flag ist nicht auf RedstoneWorld erlaubt.

⮞ Flag: magnet

auch möglich: /cmagnet

Diese Flag ist nicht auf RedstoneWorld erlaubt.

⮞ Flag: autoclose

auch möglich: /cautoclose

Diese Flag ist nicht auf RedstoneWorld erlaubt.

⮞ Flag: exemption

auch möglich: /cexempt

Diese Flag ist nicht auf RedstoneWorld erlaubt.

/ctrust

⮞ auch möglich: /trust

 

Die folgenden Befehle dienen einer weiteren kleinen Hilfs-Funktion: eine Whitelist, in der eingetragene Spieler automatisch Zugriffsrechte auf all deine gesicherten Blöcke des Sicherungs-Typs „privat“ oder „Passwort“ bekommen. Dies betrifft nur die gesicherten Blöcke, die dir tatsächlich gehören.

Die Spielerliste kann jederzeit von dir verändert werden. Die Liste wird nicht mit dem Verlassen des Servers zurückgesetzt, sondern bleibt dauerhaft bestehen. Die Zugriffsrechte gelten zudem für alle bespielbaren Welten auf dem Survival-Server. Des Weiteren ist es egal, ob der Besitzer des gesicherten Blocks online ist oder nicht. Die eigene Whitelist sollte somit gut durchdacht sein.

Trotz globaler Zugriffsrechte darf natürlich nur der Block-Besitzer den Block abbauen. Auch das Verändern der Zugriffsliste für einen bestimmten Block wird hier nicht automatisch mit erlaubt und erfordert weiterhin die @-Funktion des Befehls /cprivate bzw. /cmodify.

/ctrust list

 

Mit diesem Befehl rufst du deine persönliche Zugriffs-Whitelist mit allen dort eingetragenen Spieler-Namen ab.

/ctrust add <Spieler-Name(n)>

 

Hiermit fügst du Spieler zu deiner persönlichen Zugriffs-Whiteliste hinzu. Der Befehl verlangt die Eingabe mindestens eines Spieler-Namens. Es können auch mehrere Namen gleichzeitig hinzugefügt werden, in dem man diese einfach mit einem Leerzeichen getrennt auflistet.

Zur Sicherheit muss dieser Befehl nachfolgend mit einem /ctrust confirm bestätigt werden, bevor die Whitelist mit den angegebenen Spielern erweitert wird. Andernfalls kann hier mit dem Befehl /ctrust cancel auch ein Aktions-Abbruch eingeleitet werden. Die nun neu entstandene Liste lässt sich wieder mit /ctrust list abrufen.

Der hinzugefügte Spieler wird im Anschluss darüber benachrichtigt, sofern er online ist.

/ctrust remove <Spieler-Name(n)>

 

Hiermit entfernst du Spieler aus deiner persönlichen Zugriffs-Whiteliste. Der Befehl verlangt die Eingabe mindestens eines Spieler-Namens. Es können auch mehrere Namen gleichzeitig entfernt werden, in dem man diese wieder einfach mit einem Leerzeichen getrennt auflistet.

Dieser Befehl verlangt — im Gegensatz zu /ctrust add — keine Bestätigung durch einen gesonderten Befehl. Die nun neu entstandene Liste lässt sich wieder mit /ctrust list abrufen.

Der entfernte Spieler wird im Anschluss darüber benachrichtigt, sofern er online ist.